Ioana Cristina Goicea gehört zu den herausragenden Violinistinnen der jüngeren Generation. 2017 gewann sie den ersten Preis der Michael Hill Violin Competition in Neuseeland, wo die Presse ihre leidenschaftlichen Auftritte feierte und sie zum „neuen Stern am musikalischen Firmament“ ernannte. 2018 wurde sie erste Preisträgerin des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn und Preisträgerin des Internationalen Indianapolis Violinwettbewerbs in den USA. 2019 wurde sie Preisträgerin des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel. Sie ist auch gewinnerin des internationalen ”J. Brahms” Wettbewerbes (2013) und des Internationalen ”Fritz Kreisler” Wettbewerbes in Wien (2014).
Im Oktober 2020 ist sie mit 27 Jahren zur Professorin für Violine an der renommierten Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien ernannt worden.
Sie gastierte solistisch in renommierten Konzerthäusern und bei Festivals in Europa, Asien, Amerika, Neuseeland und Australien. So war sie unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, Konzerthaus Berlin, St Martin-in-the-Fields London, Melbourne Recital Centre, Wiener Konzerthaus, Bozar Brussel, Meistersingerhalle Nürnberg, in der Shanghai Concert Hall, im Rumänischen Athenäum zu hören.
Neben ihrer Solistentätigkeit ist die junge Violinistin eine begeisterte Kammermusikerin.
Sie wird Artist-in-Residence mit dem George Enescu Philharmonie Bucharest für die 2024/25 Saison und freut sich über die Zusammenarbeit mit den Dirigenten Mikhail Pletnev und Charles Dutoit.
Ioana Cristina Goicea wurde 1992 in Bukarest, Rumänien, in eine Musikerfamilie geboren. Sie studierte bei Mariana Sirbu, Petru Munteanu und Krzysztof Wegrzyn an der Universitäten in Leipzig, Rostock und Hannover.
Zurzeit spielt Sie eine Violine von J.B. Vuillaume, eine Leihgabe eines großzügigen privaten Gönners sowie eine moderne Violine von Jürgen Manthey (Leipzig, 2021).